Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist nicht heilbar, kann aber heute sehr gut behandelt werden. Am Dermatologikum Köln bieten wir Ihnen ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten – von äußerlichen Therapien über UV-Therapien bis hin zu innerlichen Therapien.

Wir arbeiten bei der Diagnostik und Therapie der Psoriasis-Arthritis (Gelenkbeteiligung der Psoriasis) auch eng mit spezialisierten Rheumatolog/-innen zusammen.

Unsere Therapieverfahren

Es existieren eine Vielzahl von äußerlichen und innerlichen Therapiemöglichkeiten. Welche für Sie in Betracht kommen, ist abhängig von der Schwere der Symptome und der individuellen Beeinträchtigung. Wir nutzen dabei stets die aktuellen, leitliniengerechten Behandlungsmethoden. Dabei kommen hochmoderne Medikamente infrage, z. B. als regelmäßige Spritzen unter die Haut. Mit den sogenannten Biologika können Haut- und gegebenenfalls auch Gelenksymptome in vielen Fällen ganz oder fast komplett zur Abheilung gebracht werden. Bei mittelschweren bis schweren Fällen kann der Einsatz von Fumarsäureester sinnvoll sein.

Was ist Psoriasis?

Psoriasis vulgaris (Schuppenflechte) ist nicht ansteckend und wird als Autoimmunerkrankung eingestuft, basierend auf genetischer Veranlagung. Unter dieser chronisch-entzündlichen Hauterkrankung leiden etwa 2 bis 3 % der Menschen in Europa. Die Erkrankung kann im höheren Lebensalter erstmals auftreten. Aber die meisten Menschen erkranken vor dem 40. Lebensjahr (jedoch nur selten bereits im Kindesalter).

Bestimmte auslösende Faktoren wie psychischer Stress, Medikamenteneinnahme oder Infekte gehen dem ersten Auftreten von Symptomen häufig voraus. Typischerweise sind bei der Schuppenflechte bestimmte Regionen betroffen: Ellenbögen, Knie, Kopfhaut, unterer Rücken, Nägel und Gesäßfalte. Die Psoriasis kann aber grundsätzlich überall am Körper auftreten. Bis zu 30 % der Betroffenen entwickeln auch eine Entzündung des Gelenkapparates (Psoriasis Arthritis). Dabei können kleine Gelenke (z. B. Finger), große Gelenke (z. B. Kniegelenk) oder auch Sehnenansätze (z. B. Achillessehne) betroffen sein.

Häufige Fragen zu diesem Thema

Die häufigsten Symptome der Psoriasis sind rote, verdickte und schuppende Hautstellen, die oft auf Ellenbogen, Knien, Kopfhaut und Rücken auftreten.

Psoriasis ist zwar nicht heilbar, aber mit einer gezielten Behandlung können die Symptome stark gelindert und der Verlauf positiv beeinflusst werden.

Eine ausgewogene Ernährung kann unterstützend wirken, aber es gibt keine spezifische Diät, die Psoriasis heilt. Einige Patienten berichten über positive Effekte durch bestimmte Lebensmittel, jedoch ist das individuell verschieden.

Stress kann Psoriasis-Schübe auslösen oder verschlimmern. Stressmanagement und Entspannungstechniken können daher in der Behandlung hilfreich sein.

Rauchen kann den Verlauf der Psoriasis negativ beeinflussen und zu schwereren Symptomen führen. Das Aufgeben des Rauchens ist daher empfehlenswert.

Psoriasis kann sich auf die Gelenke auswirken und zu Schmerzen und Schwellungen führen. In solchen Fällen spricht man von Psoriasis-Arthritis, die frühzeitig behandelt werden sollte.

Juckreiz bei Psoriasis kann durch feuchtigkeitsspendende Cremes und Salben gelindert werden. Vermeiden Sie Kratzen, um Hautverletzungen zu verhindern.

Bei einer Schwangerschaft sollten Sie die Behandlungsmöglichkeiten mit Ihrem Arzt besprechen, um eine sichere Therapie zu wählen.

Es gibt einige alternative Therapien und Hausmittel, die bei manchen Patienten Linderung verschaffen können, jedoch sollten sie immer mit einem Facharzt abgestimmt werden.

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